BDKJ: Jugendliches Engagement ist keine Selbstverständlichkeit
19.05.2025 |
Jugendverbände beschließen Teilnahme an der 72-Stunden-Sozialaktion 2027
Bei seiner Diözesanversammlung vom 16. bis 18. Mai in Rastatt hat der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beschlossen, dass sich die katholischen Jugendverbände in der Erzdiözese Freiburg an der deutschlandweiten 72-Stunden-Aktion 2027 beteiligen werden. Die 41 Delegierten aus Jugend- und Dekanatsverbänden setzen damit ein deutliches Zeichen für junges Engagement.
„Die 72-Stunden-Aktion zeigt komprimiert an einem Wochenende, was junge Menschen unserer Kirche und Gesellschaft geben können – wenn man sie lässt.“ führt Raphael Würth, hauptamticher BDKJ-Diözesanleiter, aus. Der BDKJ Bundesverband hatte am vergangenen Wochenende beschlossen, dass die nächste bundesweite Aktion im Frühsommer 2027 stattfinden wird. Für die Delegierten der BDKJ Diözesanversammlung war es keine Frage, dass auch junge Menschen aus der Erzdiözese die Möglichkeit haben sollen, sich an der Aktion zu beteiligen. „Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Chancen zum Engagement zu eröffnen, ist ein zentrales Ziel unserer Arbeit in den Jugendverbänden. Denn Engagement ist keine Selbstverständlichkeit, es braucht dauerhaft gute Rahmenbedingungen und punktuell solche Highlights wie die 72-Stunden-Aktion.“, erklärt der BDKJ Diözesanleiter.
Klimaschutz & Katholisch sein
Dass der Dachverband Kirche und Gesellschaft mitgestalten will, machten die Delegierten in weiteren Beschlüssen deutlich. So beschloss die Diözesanversammlung einen Antrag, der dem BDKJ in der Erzdiözese das Ziel auferlegt, bis 2030 klimapositiv zu sein. Mit dem Positionspapier „Katholisch sein“ umreißen die katholischen Jugendverbände, was für sie wichtige Säulen ihres Glaubens und Kirchenverständnisses sind.